Ernährung umgestellt

Informationen für eine optimale Ernährung in Zusammenhang mit Cystinsteinen

Ernährung umgestellt

Beitragvon Jenny » Dienstag 30. Juli 2013, 15:18

Hallo ihr Cystinsteingeplagten!

Ich fange jetzt einfach mal mit nem Thema im Bereich Ernährung an. Habe die Erfahrung gemacht, dass ich nach dem Genuss von Spinat, Rhabarber, Fisch, Eier innerhalb 2 Tagen Koliken bekam und ins KH musste. Weiss jemand genau was es damit auf sich hat? Sind das wirklich diese Oxalsäuren oder die Purine? Diese Sachen lasse ich weg, bis auf Eier ist ja überall mal dabei, aber auf die anderen Sachen verzichte ich seit Jahren. Ist zwar nicht leicht, aber was will man machen. Mit Getränken mach ich es so, ich trinke fast keine Milch mehr, weil man mir sagte, das sei auch nicht optimal. Ich trinke Wasser das über 300mg/L Hydrogencarbonatgehalt hat. Auf Cola kann ich nicht immer verzichten, da sind es vielleicht 2-3 Gläser die Woche. Trinkt ihr dauerhaft Blasen- und Nierentees? Habe im Radio gehört dass Kräutertees ja wie Medikamente sein sollen und auch nicht dauerhaft getrunken werden sollen. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Freue mich auf Antworten;-)
Jenny
 
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Re: Ernährung umgestellt

Beitragvon Kati318 » Samstag 12. Juli 2014, 20:57

Hallo Leidensgenossen,

ich habe im Netz einen Leitfaden zur Diagnose/Behandlung von Nierensteinen gefunden. http://www.urologenportal.de/fileadmin/ ... steine.pdf

Bei einem der Ärzte die bei der Erstellung eingebunden waren, war ich mal in Behandlung (durch Umzug dann leider nicht mehr).

In diesem ist beschrieben, dass neben der hohen Trinkmenge eine konsequente Alkalisierung des Harns wichtig ist. Nehme hierzu Blanel (1-2 pro Tag). Daneben trinke ich viel Hagebuttentee (3 Liter) und 1 Liter hydrogencarbonatreiches Mineralwasser Nachts (Heppinger ist speziell dafür sehr gut geeignet da 2495 mg!!). Es wird eine purinarme Ernährung empfohlen. Ich esse viel Salat und Gemüse und versuche auf Fleisch&Fisch weitgehendst zu verzichten (was mir aber auch nicht immer gelingt :roll: ).

Viele Grüße,

Kati
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Re: Ernährung umgestellt

Beitragvon Mina » Donnerstag 12. Februar 2015, 13:22

Hey

Habt ihr denn vom Arzt eine Tabelle oder irgendwas bekommen damit ihr euch umstellen könnt??
Was man essen darf und was nicht...

LG
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Re: Ernährung umgestellt

Beitragvon Kati318 » Samstag 14. März 2015, 21:25

Hallo Mina,

hier in der Broschüre findest du ganz am Ende eine kleine Übersicht zum Thema Ernährung.

http://www.blemaren.de/Downloads/Harnsteinbroschur.pdf

Und hier sind Infos zu Cystinsteinen kompakt zusammengefasst:

http://www.blemaren.de/Downloads/Stoneletter/sl-07-stone-letter.pdf

LG
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Re: Ernährung umgestellt

Beitragvon Karel » Mittwoch 6. Februar 2019, 18:37

Moin Leute,

ich war diesen Herbst in Bonn am Uniklinikum und habe dort sehr aufschlußreiche Ernährungsberatung durch eine Frau Proffesor erfahren.

viel, viel Trinken am besten Wasser: Heppinger hat zwar vie Hy-Caronat aber auch sehr viel Natrium, was wieder nicht so gut ist, außedem Vertrage ich das nicht(Schlägt mir massiv au den Magen) Gerolsteiner hat auch viel Hy-Carbonat, aber deutlich weniger Natruim. Daher ist das meine Wahl.

Beim Essen solltem an darauf achten, dass Cystein und Methionin möglist wenig in den Lebensmitteln vorhanden sind.
Es gibt spärlich Quellen im Internet hierzu.
Des weiteren sind sogenannte PRAL Tablennen ganz interessant, hier ist festgeahlten welches Lebensmittel den Körper wie stark übersäuert.

mein Problem ist aktuell, dass ich Abends Brot esse, leider übersäuert dies über nacht meine Körper massiv, so dass ich morgens immer bei einem PH von ca. 6 Liege, was nicht sein darf.

Hat jemand von Euch eventuell ein Rezept für ein Brot das Mehlen besteht die wir zu uns nehmen dürfen? Also Kartoffelmehl und dann wenig von anderne Vollkornmehlen mit wenig Methionin bzw. Cystein?

hier ein Paar Links und Kommentare von mir, alles natürlich ohne Gewähr. ;-) Gerne tausche ich mich dazu genauer mit Euch aus wenn jemand Lust hat.

ACHTUNG: PRAL Tabellen immer mit Angaben über Methionin und Cystein abgeleichen!!!

https://www.avogel.ch/de/extras/Pral-Tabelle.pdf
https://www.pascoe.de/fileadmin/media/p ... pascoe.pdf
https://www.fastenwandern-stockem.de/fi ... -Basen.pdf

Quelle: http://symptomat.de/Cystein

Cystein ist zwar keine essenzielle Aminosäure. Sie wird jedoch im Körper aus der essenziellen Aminosäure Methionin hergestellt. Methionin muss mit der Nahrung zugeführt werden.
Deshalb wird Cystein auch als semiessenzielle Aminosäure bezeichnet. Wenn kein Cystein in der Nahrung enthalten ist, liegt der Bedarf von Methionin bei einem Erwachsenen bei 13 bis 16 Milligramm pro Kilogramm Körpermasse. Bei einem Überschuss an Cystein in der Nahrung schwanken die Angaben für den Bedarf an Methionin zwischen 5 und 13 Milligramm pro Kilogramm Körpermasse. Hohe Cysteingehalte besitzen Fleisch, Fisch, Milch, Nüsse, Vollkornmehle von Weizen und Mais, ungeschälter Reis, Sojabohnen oder Erbsen. Empfohlen wird eine tägliche Dosis von 0,5 bis 1,5 Gramm L-Cystein.

Quelle: http://symptomat.de/Methionin

Quelle: https://aminosäure.org/aminosaeuren/l-cystein

ACHTUNG Bei Cystinurie genau das nicht machen:

Um den täglichen Bedarf von etwa 1.400 mg L-Cystein dennoch zu decken, eignen sich hauptsächlich Fleisch und Sojaprodukte. Vor allem Schwein und Huhn sind mit etwa 220 bis 240 mg pro 100 g gute Lieferanten und können dabei helfen, einer Mangelversorgung entgegenzuwirken. Auch roher Lachs (ca. 219 mg pro 100 g) und Hühnereier (etwa 272 mg je 100 g) eignen sich für eine ausreichende Aufnahme von L-Cystein. Vegetarier können unter anderem Sonnenblumenkerne (ungefähr 451 mg pro 100 g) und Walnüsse (etwa 208 mg pro 100 g) als Quellen nutzen, wobei vor allem Sojabohnen einen sehr hohen Gehalt besitzen (ca. 655 mg pro 100 g).

Quelle: http://www.diegesundheitsseite.de/verso ... ndl-cystin

Quelle: http://www.orthoknowledge.eu/l-cystein/

L-Cystein ist Teil des natürlichen antioxidativen Schutzschildes im menschlichen Stoffwechsel. Zusammen mit Glycin und Glutaminsäure bildet L-Cystein das Tri-Peptid „Glutathion“. Glutathion ist ein wasserlösliches Antioxidans und einer der stärksten antioxidativen Substanzen im Körper überhaupt.

Konsum einschränken:
Methionin – Schwefelhaltiges Protein
Cystein – Schwefelhaltiges Protein
Kochsalz
Zucker

Harnalkalisierung pH-Wert 7,5-8,0
Mittel:
Vitamin C
Natriumbikarbonat, Natriumhydrogencarbonat, D-Penicillamin und α-Mercaptopropionylglycin
Zink, Kupfer und Vitamin B6
Vitamin B 2 (Riboflavin)
Magnesium (+Kalzium)
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